Team

Andreas Winklbauer

absolvierte eine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Silberschmied in seiner Heimatstadt Regensburg. Seine kontinuierlich guten Leistungen während der Lehrzeit krönte er durch den Bundessieg der deutschen Handwerksjugend.

Seit Frühjahr 1998 ist Andreas Winklbauer in der Gold- und Silberschmiede Bock beschäftigt, wo er gleich zu Beginn sein Können durch die Mitarbeit am neuen Bischofsstab des damaligen Eichstätter Bischofs, seiner Exzellenz Dr. Walter Mixa, unter Beweis stellen durfte. Während dieser Zeit ging der reiche Erfahrungsschatz von Hans Bock auch auf ihn über. Am Anfang des Beschäftigungsverhältnisses noch mit ihm gemeinsam, im Laufe der Zeit aber auch selbständig führte er viele Restaurationen durch. Als kleiner Ausschnitt sind nur eine barocke Monstranz aus dem Jahre 1708, der Kirchenstiftung Dollnstein, bei der unter anderem der Fuß aufwendig neu verstärkt wurde, ein barocker Kreuzpartikel, gefertigt um 1720, der Kirchenstiftung Schambach oder eine mit Emaillebildchen und Edelsteinen besetzte Meßweingarnitur, erstellt zwischen 1680 und 1700, der Kirchenstiftung St. Peter in Neuburg/Donau zu nennen.

Vielen Kunden ist Andreas Winklbauer auch durch Besuche vor Ort bekannt.



Monika Bock

wurde das Handwerk schon mit in die Wiege gelegt, denn sie ist in fünfter Generation als Gold- und Silberschmied tätig. Schon als Kind begleitete sie ihren Vater, Hans Bock, auf seinen Kundenbesuchen vor Ort. Dabei eignete sie sich auf ganz unbeschwerte Art und Weise fundiertes kunsthistorisches Wissen an. Nach dem Abitur absolvierte sie eine dreieinhalbjährige Goldschmiedelehre im Goldschmiedeatelier Margreth Schmid in Marktheidenfeld. Hierbei wurde auch schon ihr Talent für schwierige technische Probleme deutlich: Im Leistungswettbewerb der bayrischen Handwerksjugend zum Thema "Verschlüsse" errang sie den dritten Platz. Auch die Gesellenprüfung fiel überdurchschnittlich aus: sie wurde in Theorie und Praxis mit der Bestnote bewertet und holte darüber hinaus auch noch den Kammersieg in Unterfranken.

Monika Bock ruhte sich nicht auf ihren Lorbeeren aus, sondern setzte in der Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren ihre Ausbildung, durch eine Anschlusslehre zur Silberschmiedin, fort.

Nach Abschluss der zweiten Ausbildung führt nun Monika Bock den heimatlichen Betrieb. Der Familientradition verpflichtet werden in der Gold- und Silberschmiede Bock auch weiterhin Lehrlinge mit großem Erfolg ausgebildet und das Engagement in der Innung fortgesetzt.